Microstock Blog – Fotos verkaufen bei Bild- und Microstock Agenturen

Fotos verkaufen bei Bild- und Microstock Agenturen

Archive for Februar, 2010

letzten Shutterstock Meilenstein erreicht

Posted by microstock On Februar - 24 - 20107 COMMENTS

Seit gestern bin ich durch einen Gesamtumsatz bei Shutterstock in Höhe von 10.000$ in die nächste Provisionsstufe gerutscht und wurde damit auf 0.38$ pro Aboverkauf hochgestuft. Damit habe ich die höchste Rankingstufe bei Shutterstock erreicht, was auf der einen Seite natürlich sehr erfreulich ist, andererseits natürlich auch die Frage aufwirft, wann Shutterstock das Ranking noch weiter ausbauen wird. Bei Fotolia z.B. erreicht man erst mit 1.000.000 verkauften Fotos das höchste Ranking. Nicht dass ich gierig wäre, es geht mir rein um den sportlichen Anreiz ;-)

Hier nochmal die Provisionsstufen bei Shutterstock im Überblick:

Umsatz unter 500$: 0.25$ je Download
Umsatz zwischen 500-3000$: 0.33$ je Download
Umsatz zwischen 3000-10000$: 0.36$ je Download
Umsatz über 10000$: 0.38$ je Download

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Neue Microstock Agentur DepositPhotos

Posted by microstock On Februar - 12 - 2010ADD COMMENTS

Es verschwinden ja nicht nur alte Microstock Agenturen, sondern ab und zu tauchen auch mal neue auf. Bei den meisten bin ich skeptisch, ob der Zeitpunkt nicht zu spät ist, um sich gegen die Big 5 (Shutterstock, Fotolia, Istockphoto, Dreamstime und Bigstockphoto) durchzusetzen.

So wäre ich eigentlich auch bei DepositPhotos skeptisch, denn auf den ersten Blick unterscheidet diese Agentur nichts von anderen Newcomern wie z.B. Polylooks. Beim zweiten Hinschauen gibt es aber doch einen Unterschied, und zwar einen nicht unerheblichen. DepositPhotos versucht nämlich mit hohem finanziellen Anreiz für Fotografen sehr schnell eine kritische Masse von Fotos aufzubauen, die nötig ist, um Käufer anzulocken. Dieser finanzielle Anreiz besteht darin, dass neue Fotofragen jedes neu angenommene Foto mit einer einmaligen Bonuszahlung von 20 Cent vergütet bekommen (bis zu 500 Fotos). Das macht quasi 100$ Begrüßungsgeld, die man sich einfach mal so mitnehmen kann.

Ich zumindest werde das tun und mein Portfolio mal einstellen. Ein ausführlicher Erfahrungsbericht wird dann in nächster Zeit folgen…

Depositphotos

Link zu Depositphotos

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Meine unverzichtbaren Foto Gadgets (Teil 1)

Posted by microstock On Februar - 11 - 2010ADD COMMENTS

Ich wollte Euch einmal kurz die kleinen Dinge vorstellen, an die ich mich beim Fotografieren und bei der Nachbearbeitung so gewöhnt habe,
dass ich sie mir gar nicht mehr wegdenken kann.

Dazu gehören z.B.:

Mein Wacom Intuos 4 Grafiktablett

Früher hielt ich das immer für Schnickschnack bzw. dachte das ist nur etwas für Illustratoren. Wer aber einmal den Photoshop Stempel mit einem Grafiktablett benutzt hat, legt das Art Pad nie wieder weg. Der große Vorteil gegenüber der Mausbedienung ist die Drucksensitivität, mit der man genau die Stärke z.B. des Stempels, des Radierers oder anderer Werkzeuge dosieren kann. Außerdem ist man mit dem Stift genauer und die Hand ermüdet weniger bei längerer Retuschearbeit.
Wacom Intuos 4 bei Amazon*

Der Spyder Pro 3


Mit dem Spyder lässt sich in wenigen Schritten ein Monitor kalibrieren. Wer sich schon mal gewundert hat, warum manche seiner Fotos bei Agenturen wegen falschem Weißabgleich oder Über- bzw. Unterbelichtung abgelehnt wurden, obwohl auf dem eigenen Monitor alles einwandfrei aussah, sollte mal über eine Kalibrierung nachdenken. Da ich meine Fotos auf verschiedenen Rechnern bearbeite, ist das für mich ein Muss.
Spyder Pro3 bei Amazon*

Spydercube


Wo wir schon bei Spyder sind, möchte ich Euch den Spydercube von Datacolor vorstellen. Im Prinzip erfüllt er den gleichen Zweck wie eine Graukarte. Bei einer Fotosession einmal mit aufs Bild genommen und schon kann man später in der Bildbearbeitung einen perfekten Weißabgleich anhand des Neutralgraus mit dem Picker durchführen. Was unterscheidet nun den Spydercube von einer normalen Graukarte? Nun, er hat neben einer Graufläche auch eine Lichtfalle für absolutes Schwarz und eine Fläche für reines Weiß, so dass ein Abgleich auch auf Lichter oder Schatten erfolgen kann.
Spydercube bei Amazon*

Nik Dfine 2.0

Ein geniales Tool zum Entrauschen von Bildern. Klar, es gibt auch andere, aber der einzigartige Vorteil von Dfine ist, dass ich einzelne Farbkanäle entrauschen kann. Da ich viele Strandfotos im Portfolio habe, ist das perfekt für mich, da ich mit einer Entrauschung des Blaukanals den Himmel supergut entstören kann, ohne die restlichen Bilddetails zu gefährden. Früher hatte ich andere Tools benutzt und oft Ablehnungen bei Shutterstock bekommen, weil ich zu stark entrauschen musste, um den Himmel hinzubekommen. Seit Dfine hatte ich nie wieder eine Ablehnung aus diesem Grund.
Dfine 2.0 bei Amazon*

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Foto Verkäufe Dezember 09

Posted by microstock On Februar - 10 - 2010ADD COMMENTS

Meine Verkäufe im Dezember waren recht stabil, obwohl über die Feiertage ja eigentlich wenig geht. War dieses Jahr zwar genauso, aber die Tage davor waren erstaunlich gut, so dass ich fast meinen üblichen Schnitt der letzten Monate erreicht habe.

Bildagentur Einnahmen Dezember

Agentur Erlöse Fotos online
Fotolia 642€ 683
Shutterstock 256$ 646
Istockphoto 103$ 218
Panthermedia 51€ 495
Dreamstime 60$ 425
Stockxpert 36$ 536
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welche Fotos verkaufen sich bei welchen Bildagenturen

Posted by microstock On Februar - 6 - 2010ADD COMMENTS

Es ist wirklich erstaunlich, wie unterschiedlich gut oder schlecht sich manchmal die gleichen Fotos bei den unterschiedlichen Bildagenturen verkaufen. Manche Bilder sind bei der einen Agentur der Topseller, liegen aber dafür bei einer anderen wie Blei in der Datenbank. Ich habe kein Foto, von dem ich sagen kann, dass es sich bei allen Agenturen gleich gut verkauft. Bei jeder Microstock Agentur ist ein anderes meiner Fotos der jeweilige Topseller. Hier mal ein paar Beispiele (gemessen an den durschnittlichen Verkäufen pro Monat, nicht an den Gesamtverkäufen):

Agentur: Fotolia
durchschnittliche Verkäufe pro Monat: 14
Verkäufe ingesamt bei Fotolia: 394
Metalltextur bei Fotolia

Agentur: Shutterstock
durchschnittliche Verkäufe pro Monat: 61
Verkäufe ingesamt bei Shutterstock: 1221
Strand bei Shutterstock

Agentur: Istockphoto
durchschnittliche Verkäufe pro Monat: 8
Verkäufe ingesamt bei Istockphoto: 187
Strand bei Istockphoto

Agentur: Dreamstime
durchschnittliche Verkäufe pro Monat: 2
Verkäufe ingesamt bei Dreamstime: 49
Blaulicht bei Dreamstime

Würde mich mal interessieren, wie Eure Erfahrungen sind…

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StockXpert schließt Mitte Februar

Posted by microstock On Februar - 4 - 2010ADD COMMENTS

Die große Konsolidierung im Microstock Markt geht weiter. Nun hat auch die Microstock Agentur StockXpert angekündigt, den Betrieb zum 11.2. einzustellen. Nachdem bereits vor einigen Wochen das Partnergeschäft mit photos.com und JIUnlimited bei StockXpert eingestellt wurde, war das fast zu erwarten. Die Muttergesellschaft Getty Images scheint sich eher auf ihre andere große Microstock Tochter Istockphoto und die brandneue Abonnentenplattform Thinkstock konzentrieren zu wollen, was prinzipiell ja auch Sinn macht.

Wenn man als Fotograf seine Bilder bei Istockphoto für das Aboprogramm freigegeben hat, werden sie angeblich automatisch zu Thinkstock überführt. Ich selbst kann bei Thinkstock momentan nur eine Auswahl einiger meiner Istockphoto Bilder und nicht die von StockXpert sehen, aber der Transfer von Stockxpert zu Thinkstock ist angeblich noch im Gange.

Die StockXpert Seite wird auch nach dem 11.2. noch für die Auszahlung von Guthaben zur Verfügung stehen, so vermeldet es jedenfalls die Message, die diese Tage an alle Fotografen verschickt wurde.

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Buchtipp: Stockfotografie von Robert Kneschke

Posted by microstock On Februar - 3 - 20102 COMMENTS

Vor einigen Tagen ist ein neues interessantes Buch auf meinen Tisch geflattert, nämlich “Stockfotografie – Geld verdienen mit eigenen Fotos” von Robert Kneschke, dessen Blog ich übrigens auch sehr gerne lese.

Um es vorwegzunehmen: Das Buch ist momentan das umfassendste und meiner Meinung auch beste Werk zu diesem Thema. Robert beschreibt detailliert nicht nur die Verkaufsabläufe von der Nachbearbeitung über die Verschlagwortung bis hin zum Einstellen der Fotos sondern widmet ca. die Hälfte des Buches der “Produktion” von guten verkaufsfähigen Fotos, wie z.B. der Auswahl der richtigen Ausrüstung und Infos zu Beleuchtung, grundlegenden Gestaltungsregeln, der Locations, etc.. Dabei sind alle Kapitel auch für Laien verständlich geschrieben. Ein wenig Basiswissen über digitale Fotografie mit SLRs wird natürlich vorausgesetzt, aber blutigen Anfängern sei ohnehin erst mal das in diesem Blog schon mal erwähnte “Digitale Fotografie” von Tom Ang als Einstieg empfohlen.

Wer Roberts Blog kennt weiß, dass er hauptsächlich People-Fotos verkauft. Diesem Thema widmet er ein sehr umfassendes Kapitel in dem Buch und hier zeigt sich auch die große Erfahrung, die Robert auf diesem Gebiet hat. Auch auf die Auswahl geeigneter Models, deren Bezahlung und die korrekte Vertragsgestaltung wird umfassend eingegangen.

Last but not least berichtet er über die Verdienstmöglichkeiten bei Agenturen und stellt dabei seine eigenen Umsätze und die einiger anderer Fotografen vor. Ich fühle mich geschmeichelt, dass er auch mir eine kleine Seite gewidmet hat, auch wenn ich das ganze im Gegensatz zu ihm natürlich nur hobbymäßig betreibe.

Alles in allem kann ich sagen, dass man hier 400 Seiten geballtes Insiderwissen erhält und Robert als Stockprofi wirklich weiß, von was er redet. Einsteiger erhalten mit diesem Buch eine fundierte Schritt für Schritt Anleitung zum Einstieg in die Stockfotografie und selbst “Fortgeschrittene” finden noch viele Anregungen und interessante Tipps.


Robert Kneschke - Stockfotografie

Das Buch ist bei Amazon erhältlich: Link*

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